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Lernstufe Grün:

Übungen zu den Trainingszielen

Der Fokus in der Lernstufe Grün liegt auf der Verfeinerung der erlernten Techniken und dem Erwerb neuer, komplexer Schlagtechniken (Stopp, Slice) und deren taktischen Anwendung in unterschiedlichsten Spielsituationen. Spricht man von Taktik, müssen innerhalb von Bruchteilen einer Sekunde beim Spieler folgende Prozesse ablaufen: wahrnehmen – beurteilen – entscheiden – handeln. Dieser Ablauf soll mit Spielzügen trainiert werden, bei denen der Punkt ausgespielt wird. Der Trainer gibt Korrekturen zum Spielverhalten, zu Laufwegen und Platzpositionen des Spielers.

Aufschlag: Ball sicher und gezielt ins Spiel bringen

Spiele

  • Selbsteinschätzung: Der Spieler hat 10 Aufschläge, wie viele 1. Aufschläge landen im Feld?
  • Konzentration: 2 erste Aufschläge hintereinander ins Feld, dann von der anderen Seite aufschlagen.
  • Aufschlagspiel: nur einen Aufschlag, immer im Wechsel von rechts und links zählen wie im Aufschlagspiel (Aufschlag im Feld = Punkt, Aufschlag im Netz oder Aus = Fehler).
  • Aufschlagspiel: wie oben nur mit 1.+2. Aufschlag im Wechsel von rechts und links.
  • Aufschlag platzieren: Aufschlagfeld markieren für die Aufschlagrichtung durch die Mitte und nach außen, nur bei einem Treffer darf die Richtung gewechselt werden.
  • Spieler A gegen B auf unterschiedliche Zielflächen. Wer hat zuerst 10, 15, 20 Punkte?
  • Mensch ärgere dich nicht: 2 Mannschaften spielen gegeneinander, das Aufschlagfeld wird in vier gleich große Felder geteilt, die Spieler schlagen im Wechsel auf, trifft ein Spieler ein Viertel rennt er auf die andere Seite und stellt in das getroffene Viertel ein Hütchen, Sieger ist die Mannschaft, die zuerst in jedem Viertel ein Hütchen stehen hat. Variation: mit Hütchen rauswerfen.
  • A schlägt auf, B fängt den Ball und schlägt von der anderen Seite auf, bei einem Fehler muss ein Ball aus dem Ballwagen genommen werden, der am Netzpfosten steht, welche Paarung schafft zuerst 10 Punkte.
  • Einzelpunkte gegeneinander: der Aufschläger hat 3 Aufschläge oder nur einen Aufschlag.
  • Einzelpunkte gegeneinander: Pro Aufschlagspiel hat man max. 10 Aufschläge zur Verfügung, sind diese aufgebraucht hat man das Spiel verloren.
  • Pro Aufschlagspiel darf der Aufschläger 2 Joker setzen, d.h. der Punkt zählt dann doppelt.
  • Einzelpunkte gegeneinander: Es werden 2 Punkte vergeben, wenn der Gewinn eines Punktes durch einen guten Aufschlag erzielt wurde oder das Spiel ist komplett verloren wenn ein Doppelfehler erfolgt ist.

Hintergrund und Hauptmerkmale

 In welchen Situationen wird die Technik angewendet?

  • Der Slice Aufschlag sollte als zweiter Aufschlag in erster Linie sicher und platziert gespielt werden.
  • Der zweite Aufschlag soll in der Regel über die schwächere Returnseite des Gegners gespielt werden.
  • Ein Slice-Aufschlag von rechts auf die Vorhandseite des Gegners soll so gespielt werden, dass dieser durch den Seitwärtsdrall weit aus dem Platz hinausgetrieben wird, d.h. die Ausführung des Returns ist mindestens auf Höhe der Doppellinie.
  • Der Seitwärtsdrall kann auch effektiv sein, wenn der Ball sich nach dem Aufsprung auf dem Körper des Returnspielers hineindreht.

Besonderheiten des Slice Aufschlags

  • Bogenspannung–Schulterdrehung: die rechte Schlagschulter wird in der Ausholbewegung zurückgenommen, um in der Schlagphase die Schulter aktiv hineinzudrehen.
  • Die Flugbahn des Balles ist höher als beim geraden Aufschlag.
  • Ausholen und Anwerfen: die Oberkörperdrehung ist beim Slice etwas stärker ausgebrägt und das Anwerfen des Balles ist etwas mehr nach rechts
  • Hauptaktion: Der Schläger wird durch den Treffpunkt hundurch schräg seitwärts geschwungen. Im Treffpunkt ist der Schlägerkopf beinahe senkrecht zum Boden und rechtwinklig zur Schlagrichtung.
  • Ausschwingen: Beim Slice Aufschlag folgt der Oberkörper dem Ball in Schlagrichtung, um dann in Schlagrichtung zu drehen.

Tipp – Wechsel von Vorhand- auf den Rückhandgriff

  • Ein Kind schlägt mit Vorhandgriff auf und hat aber genügend Kraft und einen guten Armzug; d.h. es bestehen gute Voraussetzungen mit Rückhandgriff aufschlagen zu können.
  • Zeigt dem Kind den Rückhandgriff und lasst zu Beginn den Slice Aufschlag üben, das Kind wir sich freuen, dass es den Ball anschneiden kann.
  • Sollte das Kind den Schläger in der Ausholbewegung zum Vorhandgriff drehen, so legt dem Kind ein 1 Centstück in die Handinnenfläche.

Übungen

  • Zuerst von der T-Linie von rechts nach links aufschlagen lassen. Der Aufschlag landet im Seitennetz oder in einem Tor.
  • Aufschlag von der T-Linie von rechts nach links mit betontem Ballwurf nach rechts vorne.
  • Aufschlag von der T-Linie von rechts nach links mit verstärkter Einsatz der Schlagschulter.
  • Mit fortschreitender Sicherheit und Trefferquote, die Distanz zum Aufschlagfeld vergrößern und Schritt für Schritt sich der Grundlinie annähern.
  • Nun von links nach rechts in die Mitte des Aufschlagfeldes den Slice Aufschlag platzieren. Beginnend von der T-Linie bis zur Grundlinie.
  • Anschließend wir die Aufschlagrichtung und Aufschlagposition variiert.
  • Ist auch dazu eine Konstanz in der Bewegung und Präzision gegeben, so wird nun der gerade Aufschlag und Slice Aufschlag im Wechsel in verschiedene Richtung platziert. Z.B.: von rechts gerader Aufschlag durch die Mitte – Slice Aufschlag nach außen.
  • Im Doppelkorridor auf der Rückhandseite stehen, soll der Ball in den Seitenzaun serviert werden.
  • Den Ballwurf deutlich nach rechts vorne ausführen mit Ziel den Aufschlag von rechts nach links nach außen zu platzieren.
  • An der T-Linie beginnen und den Schüler bis an die Seiteinzellinie stellen und von dort soll der Ball nach außen auf die Vorhand aufgeschlagen werden.
  • Der zweite Ballaufsprung nach dem Aufschlag sollte neben dem Doppelkorridor erfolgen und sogar im Seitenzaun landen.
  • Der Aufschlag muss die Zauberschnurr überqueren, die 20 cm über dem Netz gespannt ist.

Spiele

  • Wie viele Treffer von 10 Slice Aufschlägen landen im Zielfeld?
  • Slice Aufschlag mit unterschiedlichen Richtungen auf Zielflächen mit variierender Größe.
  • 1. Aufschlag und 2. Aufschlag im Wechsel in die vorgegebenen Zielfelder und ein Aufschlagspiel gegen sich selbst ausspielen 15:0; 15:15 usw.
  • Aufschlag gegen Return: Aufschlag und Return werden auf Zielflächen gespielt, für jeden Treffer gibt es einen Punkt, wer schafft zuerst 10 (15, 20) Punkte.
  • Slice Aufschlag von der Grundlinie-Linie und den Punkt cross im halben Einzelfeld ausspielen.
  • Spielzug: Slice Aufschlag nach außen, Return cross und dann spielt der Aufschlagspieler den Ball in die Rückhandecke. Danach ist der Punkt offen.
  • Spielzug: Slice Aufschlag nach außen, Return cross und danach entscheidet der Aufschlagspieler in welche Ecke der Vorhand- oder Rückhandball platziert wird. Dann ist der Punkt offen.
  • Spielzug: gezielter Einsatz des Seitwärtsdralls direkt auf den Körper des Returnierers und danach den Punkt ausspielen, d.h. von rechts durch die Mitte mit Drall aufschlagen oder von links mit Seitwärtsdrall nach außen.

Return: Ball sicher und gezielt zurückschlagen

Übungen

  • Return wird im Feld stehend ausgeführt, nur mit einer Oberkörperdrehung wird der Schläger rechtzeitig hinter den Körper gebracht (kurze Ausholbewegung).
  • Slice oder gerader Aufschlag nach außen, der Returnspieler geht dem Ball diagonal entgegen (Laufweg zum Treffpunkt) und platziert die Bälle cross.
  • Bei Aufschlägen nach außen wird der Return platziert cross und bei Aufschlägen durch die Mitte wird der Return longline gespielt.
  • Bei Aufschlägen nach außen wird der Return longline, bei Aufschlägen durch die Mitte druckvoll durch die Mitte zurück gespielt.
  • Der Returnspieler spielt alle Returns druckvoll durch die Mitte.

 

Spiele

  • Einzelpunkte gegeneinander: Platzierter Return cross und dann den Punkt frei ausspielen.
  • Spiel mit einem Aufschlag: Spieler A hat nur einen Aufschlag. Spieler B versucht A durch gut platzierte und druckvolle Returns unter Druck zu setzen.
  • Einzelpunkte gegeneinander. Auf den 2. Aufschlag muss der Returnspieler angreifen und ans Netz aufrücken.

 

Übungen

  • Es wird von der T-Linie aufgeschlagen, um den Zeitdruck beim Return zu erhöhen.
  • Blockreturn auf schnelle erste Aufschläge auf die Rückhand, z. B. von der T-Linie (Ausschwungbewegung bei schnellen Aufschlägen).
  • Trainer schlägt mit unterschiedlichen Drallvarianten auf, der Schüler stellt sich darauf ein und spielt den Ball sicher und angepasst zurück.
  • Der Trainer schlägt einen Kickaufschlag. Der Schüler versucht den Ball mit Topspin hoch in die Mitte zurück zu schlagen.

 

Spiele

  • Einzelpunkte gegeneinander: Return cross und dann den Punkt frei ausspielen.
  • Spiel mit 3 Aufschlägen: Spieler A hat 3 Aufschläge und sollte
  • die ersten beiden risikoreich spielen. B versucht die druckvollen Aufschläge zu blocken und angepasst weiter zu spielen.
  • Einzelpunkte gegeneinander. Der Aufschläger darf zum Aufschlag einen Schritt ins Feld gehen. Danach wird der Punkt ausgespielt.

Ballwechsel: Ball sicher im Spiel halten

Übungen:

  • Schulung der Schläge von allen Spielpositionen.
  • Eieruhr (Hosenträger mit 1,2 oder 3 Bällen).
  • Ein von außen vorgegebener Rhythmus auf den eigenen verinnerlichten Rhythmus umzusetzen: Zählen: 1 Ballaufsprung, 2 Spieler trifft den Ball, 3 Ballaufsprung, 4 Spieler trifft den Ball.
  • 2 mit 2: Nach jedem 2. Schlag muss der Schläger getauscht werden. Möglichst lang den Ball im Spiel halten.
  • 2 Bälle gleichzeitig zu zweit oder viert hin und her spielen.
  • Mit einem Ball mit halben Filz, der unregelmäßig verspringt spielen.
  • Stange ist am Netz befestigt, nach einem Treffer wird der Punkt ausgespielt.
  • Die Schüler spielen von der Grundlinie hin und her. Jeder hat eine Gangschaltung von 1-4. Vor dem Schlag ist laut anzusagen, mit welchem Gang zugeschlagen wird. Der 4. Gang ist der schnellste Gang.
  • Das Spielfeld wird in vier Felder aufgeteilt (2 Aufschlagfelder, 2 Felder zwischen T-Linie und Grundlinie). Partnerweise spielen die Kinder longline oder cross in die Zielfelder, z. B. nur mit der Vorhand, Vorhand und Rückhand im Wechsel, mit Punktevergabe zu den Treffern im Zielfeld usw.
  • Über das Netz wird ein Hochnetz gespannt, z.B. mit einem Trassenband. Schüler spielen über das Band, unter das Band oder immer im Wechsel drüber und drunter. Ist das gekonnt, muss z.B. der Ball für einen Passierball unter das Band durchgespielt werden, um das Zielfeld im Aufschlagfeld zu treffen.
  • Schüler spielen mit unterschiedlicher Aufgabenverteilung miteinander hin und her; z.B. nur Vorwärts- und Rückwärtsdrall oder einer Vorwärts- und der andere mit Rückwärtsdrall.
  • Vorhand-Rückhand umlaufen im T-Feld.
  • Lob und durch die Beine oder neben dem Körper zurückspielen.
  • Ball durch die Beine oder hinter dem Rücken zurück spielen.

 

Hintergrund und Hauptmerkmale

Anwendung des Rückhandslice

  • Rückhandslice aus der Defensive.
  • Rhythmus des Gegners brechen.
  • Angriffsschlag: Die flacher abspringenden Bälle sind oft wesentlich schwieriger als Passierball oder Lob zu spielen, als gewöhnliche Topspin Angriffsbälle.

 

Übungen:

  • Trainer spielt die Bälle flach zu. Der Schüler steht bereits seitlich und nah hinter dem Netz. Er spielt ihn mit Rückwärtsdrall flach über das Netz.
  • Der Trainer spielt dem Schüler die Bälle flach zu, dieser spielt sie von der T-Linie aus mit Rückwärtsdrall unter einer Netzerhöhung longline zurück. Es erfolgt ein langer Ausschwung nach vorne.
  • Der Schüler startet von der Grundlinie, der Trainer spielt drei Bälle (immer kürzer werdend) zu, damit der Schüler nach vorne durch den Ball geht. Die Bälle werden im Doppelkoridor angespielt und sollten auch dort landen.
  • Der Trainer spielt flach zu. Der Schüler spielt Slice-Bälle zunächst cross, dann longline und dann im Wechsel auf Zielflächen.
  • Der Trainer spielt flach zu. Der Schüler spielt einen Slice zum Trainer, auf Trainerrückspiel in die andere Ecke.
  • Kinder spielen Partnerweise: Einer mit Vorwärtsdrall, einer mit Rückwärtsdrall im T-Feld.
  • Kinder spielen partnerweise im T-Feld „Zieharmonika“ einer mit Vorwärts- einer mit Rückwärtsdrall. (Immer kürzer werden, am Netz abschlagen)

 

Spiele:

  • Schüler spielen ein Crossduell auf der Rückhandseite. Wenn der Ball zu kurz wird, darf er longline als Slice-Angriffsball gespielt werden.
  • Schüler spielen ein Crossduell auf der Rückhandseite. Der eine spielt mit Vorwärtsdrall, der andere Slice. Wenn der Ball zu kurz wird, darf der Ball vom Slice-Spieler mit der Vorhand longline gespielt werden.
  • Schüler spielen ein Crossduell auf der Rückhandseite. Beide spielen Slice. Als Variante darf ein Stoppball eingesetzt werden. Danach ist der Punkt offen.
  • Halbfeld-Match: Das Feld wird geteilt. Die Schüler spielen gegeneinander cross und dürfen nur Rückhandslice spielen.

Hintergrund und Hauptmerkmale

Schwungbewegung und Beinarbeit beim Topspin

  • Damit der Topspin entsteht, muss der Schläger nach vorne und steil aufwärts gegen den Ball geschwungen werden. Der Ball wird somit in einer stark gekrümmten Flugbahn fliegen
  • Der Schläger wird leicht oder stark vorwärts-aufwärts geschwungen, damit der Ball Vorwärtsdrall erhält.
  • Der Schläger wird beschleunigt, um die gewünschte Ballgeschwindigkeit zu erzielen.
  • Das Handgelenk wird unmittelbar vor dem Treffen in eine der Abfluggeschwindigkeit entsprechende Position gebracht, um eine möglichst hohe Genauigkeit zu erreichen.
  • Beide Knie werden gebeugt. Das „in die Knie gehen“ und der breite Schlagschritt sorgen für ein stabiles Gleichgewicht.
  • Der Ball wird in angepasstem seitlichem Abstand vor dem Körper mit senkrechter Schlagfläche getroffen, um eine optimale Energieübertragung zu erzielen.
  • Im Treffpunkt wird die Grifffestigkeit verstärkt und das Handgelenk sehr kurz fixiert, um dem Ball Widerstand zu leisten
  • Der Schläger wird weit in Schlagrichtung geschwungen, um größere Genauigkeit und Sicherheit zu erreichen.

Übungen

  • Vom Trainer zugespielte Bälle mit so viel Spin über das erhöhte Netz spielen, dass der 2. Aufsprung möglichst weit hinter der Grundlinie ist.
  • Der Schüler sitzt vor dem Schlag auf einem Stuhl: bei Schlagausführung steht er auf (nur Hauptaktion + Beine).
  • Der Trainer spiet die Bälle hoch von der T-Linie aus zu. Die Schüler müssen den Ball aktiv beschleunigen, indem sie tief in die Knie gehen und schnell nach oben ziehen.
  • Der Trainer spielt abwechselnd lange und etwas kürzere Bälle auf die Vorhandseite zu. Die langen Bälle spielt der Schüler als langen Topspin cross zurück, die kürzeren mit Topspin kurz cross. Danach dasselbe mit der Rückhand.
  • Paarweise miteinander cross mit einem rotem Ball  oder Softball (Schaumstoffball) über ein erhöhtes Netz spielen (Viel Drall!).
  • Paarweise spielen: Spieler A schlägt über die Netzerhöhung, Spieler B darunter.
  • Paarweise hin und her spielen. Die Bälle müssen hinter der T-Linie aufkommen.

Spiele

  • Paarweise miteinander cross über ein erhöhtes Netz spielen; Welches Team schafft die meisten Ballwechsel mit Vorwärtsdrall?
  • Spieler A spielt die Bälle alle mit Spin in eine Zielfläche mittig im Feld. Spieler B versucht die Bälle zu verteilen. Es geht bis 10 Punkte.
  • Spieler A darf nur über eine Netzerhöhung spielen. Spieler B ist frei. Es geht bis 10 Punkte. Spielt Spieler A unter die Netzerhöhung, gibt es einen Minuspunkt.
  • Das Tennisfeld wird in der Mitte geteilt. Die Schüler spielen nur Vorhand cross und sollen versuchen durch kurze Topspin-Winkelbälle und lange Topspinschläge den Gegner zum Laufen zu bringen. Danach dasselbe mit der Rückhand.

Grundlinienspiel: Einen Vorteil erspielen und verteidigen

Hintergrund und Hauptmerkmale 

Ausgangsbedingungen, um durch gezielten Einsatz von Winkelschlägen das Spielfeld zu öffnen

  • Winkelschläge können von der Grundlinie zum Einsatz kommen aber natürlich auch mit dem Aufschlag, Return und Passierschlägen.
  • Der Spieler steht bei der Schlagausführung auf der Grundlinie oder im Feld und näher zur Seiteneinzellinie.
  • Der Spieler hat bei der Schlagausführung einen Treffpunkt mind. über Hüfthöhe.
  • Der Gegenspieler steht zu weit hinter der Grundlinie und hat durch einen gezielten Winkelschlag einen verlängerten Laufweg.

Tipps mit Winkelschlägen das Spielfeld zu öffnen

  • Platziere den Aufschlag mit Drall nach außen und nehme Dir vor, ein imaginäres Dreieck im Aufschlagfeld des Gegner zu treffen.
  • Versuche den Winkelschlag so zu platzieren, das der Ballaufsprung im Umfeld von der T-Linie/Seiteneinzellinie aufspringt.
  • Spiele den Winkelschlag mit viel Drall über das Netz.
  • Muss der Gegner den Ball neben dem Doppelkorridor zurückspielen, hast Du das Feld perfekt geöffnet und könntest einen longline Winner ansetzen.
  • Wenn sich der zweite Ballaufsprung außerhalb des Doppelkorridors befindet, dann wurde das Spielfeld perfekt geöffnet.

Welche Hinweise und Trainingsziele sind zur erfolgreichen Anwendung zu vermitteln?

  • Topspin als technische Voraussetzung für Winkelschläge.
  • Verbesserung der taktischen Kenntnisse über den Einsatz von Winkelschlägen, z.B. eigene Spielposition.
  • Verbesserung der Wahrnehmungsfähigkeit, d.h. erkennen, wo der Gegner steht bzw. vorwegnehmen, welche Wirkung der geplante Winkelschlag haben könnte.
  • Erläuterungen zum systematischen Spielaufbau zum gezielten Einsatz von Winkelschlägen, um den Punkt mit dem nächsten Schlag entweder von der Grundlinie longline oder mit einem Netzangriff durch einen Volley zu gewinnen.

Übungen

  • Die Spieler stellen sich nah am Netz im T-Feld cross gegenüber und spielen Vorhand/ Rückhand-Topspinbälle miteinander. Variante: Abstand zum Netz variieren (z.B. 2 m, 1 m, 0,5 m), Position im T-Feld variieren (Stückweise von der Mitte des T-Felds bis zum Doppelkorridor nach außen).
  • Im Einzelfeld zu zweit miteinander nur Vorhand oder nur Rückhand diagonal spielen.
  • Zuerst aus der Mitte des Platzes geradeaus spielen. Mit jedem Schlag den Winkel vergrößern und die Bälle immer weiter nach außen platzieren. Am Spielfeldrand angelangt, wird der Fächer wieder verkleinert bis hin zur Mitte.

Spiele

  • Zu zweit gegeneinander – Spiel um Punkte im halben Einzelfeld: Es darf auf der Vorhandseite nur Vorhand, auf der Rückhandseite nur Rückhand gespielt werden. Wer einen Fehler macht oder den Ball nur noch mit der falschen Seite spielen kann, verliert den Punkt.
  • Spieler A spielt kontrolliert defensiv, Spieler B versucht durch ein gutes Winkelspiel mit einem longline Winner zum direkten und indirekten Punkterfolg zu kommen.
  • Spielfeld ist das halbe Doppelfeld: Spieler A spielt kontrolliert defensiv, Spieler B versucht durch ein gutes Winkelspiel ans Netz vorzurücken. Spieler A versucht den Passierball kurz cross erfolgreich einzusetzen. Variation: mit Lob
  • Spielsituation – Verteidigen: Spieler A startet leicht versetzt neben der Mitte der Grundlinie. Der Trainer bringt den Ball kurz cross auf die VH ins Spiel, A versucht sich aus der Spielsituation zu befreien. Spieler B nutzt den ersten Rückschlag für einen Gegencross- oder für einem Angriffsschlag longline, wenn sich die Möglichkeit ergibt.
  • Spielsituation – Passieren: Der Trainer bringt den Ball über die Vorhand von Spieler A ins Spiel. Spieler A spielt einen Vorbereitungsball cross auf die Vorhand von Spieler B. Spieler B startet leicht versetzt aus der Rückhandecke und versucht die Situation mit einem longline oder cross Passierball zu lösen.
  • Spieler A spielt den Ball von der Grundlinie so an, dass Spieler B diesen nur schwer erreichen kann. Spieler A versucht den Punkt durch ein geschicktes Winkelspiel zu gewinnen. Der Punkt wird ausgespielt.
  • Spielsituation – Angreifen: Spieler A spielt kontrolliert defensiv von der Grundlinie: Spieler B versucht mit einem gutem Winkelschlag ans Netz zu gehen und den Punkt mit einem anschließendem Volley zu gewinnen. Einspiel neutral von unten.
  • Spielsituation – Angriffsschlag: Beide Spieler stehen in der Rückhandecke an der Grundlinie. Der Trainer eröffnet den Ballwechsel durch ein Anspiel in die Vorhandecke. Beide Spieler müssen sich entscheiden, ob Sie den ersten Schlag lang oder kurz cross spielen. Erst wenn das Spielfeld angemessen geöffnet wurde ist ein longline Schlag erlaubt.
  • Spielsituation – Retournieren: Spieler A spielt den Aufschlag mit Drall oder ohne Drall nach außen. Der Returnspieler entscheidet sich den Return longline oder cross zu spielen.

Hintergrund und Hauptmerkmale

Ausgangssituationen für eine offensive Spielausrichtung

  • Der Spieler hat keine Geduld und keine Kondition für lange Ballwechsel.
  • Der Spieler erkennt, dass der Gegner es nicht mag, wenn er ans Netz kommt.
  • Der Spieler steht bei der Schlagausführung nahe der Grundlinie oder im Feld.
  • Der Gegner wird mit einem guten Crossball aus dem Feld getrieben.

Tipps zum Erlernen einer offensiven Spielweise von der Grundlinie

  • Offensive Schläge müssen gut vorbereitet sein, z.B. durch lange Topspinschläge und zum richtigen Zeitpunkt eingesetzt werden (Schlagposition und Schwierigkeit des anfliegenden Balles).
  • Bedenke, die meisten Punkte werden durch Fehler des Gegners erzielt und nicht durch eigene direkte Punkte.
  • Stehe nahe an der Grundlinie und nimm die Bälle früh. So setzt Du den Gegner extrem unter Druck, ohne den Ball selbst schnell zu machen.
  • Ein schneller und aggressiver Schlag soll nicht zu nah an die Linie gespielt werden, sondern ist durch das Öffnen des Feldes vorzubereiten.

Welche Hinweise und Trainingsziele sind zur erfolgreichen Anwendung zu vermitteln?

  • Verbesserung der taktischen Kenntnisse über den Einsatz risikoreicher Schläge.
  • Verbesserung der Wahrnehmungsfähigkeit, d. h. erkennen wo der Gegner steht bzw. welche Wirkung der gegnerische Schlag hat.
  • Verbesserung der Entscheidungsfähigkeit, d. h. den richtigen Moment abwarten indem ein risikoreicher Schlag gespielt werden kann.
  • Verbesserung der Vorbereitung der Ballwechsel.
  • Vermeiden von leichten Fehlern.
  • Es soll aggressiv aber nicht zu risikoreich gespielt werden.

Spiele

  • Crossduell: Zwei Spieler spielen beide an der Grundlinie cross gegeneinander und dürfen erst den Ballwechsel longline eröffnen, wenn der Gegner einen langsamen oder kurzen Ball spielt, oder weit aus dem Feld getrieben wird.
  • Crossduell: Rückhand: Spieler A spielt defensiv, B spielt aggressiv und versucht die Rückhand zu umlaufen, spielt dann mit der Vorhand longline und der Punkt wird ausgespielt. Variation: beide dürfen die RH umlaufen.
  • A spielt defensiv, B spielt offensiv und versucht so schnell wie möglich einen Punkt zu erzielen, beide spielen auf das ganze Feld. Variation: B muss mit dem 3./4. Schlag einen Punkt erzielen.
  • Jeder Spieler muss den Ball zweimal sicher durch die Mitte spielen, dann wird der Punkt frei ausgespielt.
  • Spieler A spielt nur sicher, Spieler B versucht durch geschickten Spielaufbau zum indirekten -und direkten Punkt zu kommen.
  • Einspiel longline in die Vorhandecke des Gegners, Rückspiel cross und dann den Punkt frei ausspielen (Variation Einspiel cross).
  • 3/4-Feld: Spieler A deckt das 3/4-Feld ab, spielt nur Vorhand und versucht den Gegner durch geduldiges und geschicktes Spiel zu einem Fehler zu zwingen, Spieler B deckt das ganze Feld ab. Es wird bis 7 Punkte gespielt.
  • Hosenträger: Spieler A spielt 2 Schläge cross, Spieler B spielt 2 Schläge longline, danach wird der Punkt frei ausgespielt, Spieler A versucht Spieler B bereits mit den ersten 2 Schlägen aus dem Feld zu treiben.

Hintergrund und Hauptmerkmale

Ausgangsbedingungen für eine kontrolliert defensive Spielausrichtung

  • Der Spieler hat eine geduldige Spielanlage und eine gute Beinarbeit.
  • Der Spieler kontert gerne die Schläge seines Gegners.
  • Der Gegner ist ungeduldig und konditionsschwach.

Tipps zur erfolgreichen Anwendung einer kontrollierten defensiven Spielweise

  • Das Spieltempo soll so hoch sein, dass der Schlag kontrolliert, der Gegner dennoch unter Druck gesetzt werden kann.
  • Durch platziertes Spiel soll das gesamte Spielfeld ausgenutzt und der Gegner zum Laufen gebracht werden.
  • Passive Schläge sollen lediglich in der Bedrängnis gespielt werden.
  • Aus einer Verteidigungssituation sollten neutrale Schläge immer lang und mit Drall gespielt werden, so dass der Winkel für den nächsten Schlag des Gegners möglichst klein ist.
  • Achte in einer Verteidigungssituation stets darauf immer wieder nahe an die Grundlinie zurückzukommen.

Welche Hinweise und Trainingsziele sind zur erfolgreichen Anwendung zu vermitteln?

  • Verbesserung der taktischen Kenntnisse über den Einsatz von kontrollierten Schlägen.
  • Verbesserung der Wahrnehmungsfähigkeit, d. h. erkennen wo der Gegner steht bzw. welche Wirkung der geplante Schlag hat.
  • Trotz kontrollierter Spielweise die Entscheidungsfähigkeit verbessern, im richtigen Moment den aggressiven Schlag einzusetzen.
  • Verbesserung des Spielaufbaus, um wenig direkte und indirekte Punkte des Gegners zu erlauben.
  • Die optimale Spielposition ist nahe an oder kurz vor der Grundlinie.

Übungen

  • Den Ball wie beim Tischtennisdoppel abwechselnd auf Ziele hin und her spielen.
  • Partnerweise longline spielen; Variation: zwei Bälle werden gleichzeitig ins Spiel gebracht, nach jedem Schlag wird die Position mit dem Partner getauscht.
  • Hosenträger zu zweit (Variation: zu dritt: ein Seite spielt nur longline, die andere cross.)
  • Eieruhr: A/B spielen longline, C/D spielen cross, A zu C, C zu B, B zu D, D zu A; mit ; einem Ball so lange wie möglich spielen; gelingt dies sicher kommt ein zweiter Ball ins Spiel.
  • A und B spielen direkt miteinander hin und her und versuchen so viele Netzüberquerungen wie möglich zu erreichen, VH und RH im Wechsel, beliebig.

Spiele

  • Die Schüler spielen Vorhand cross, ist der Ballaufsprung im markierten Feld (Höhe T-Linie) wird longline gespielt, danach ist der Punkt frei.
  • Duell im halben Einzelfeld: Zwei Spieler spielen beide an der Grundlinie im halben Einzelfeld gegeneinander. Spieler A spielt kontrolliert defensiv und Spieler B versucht mit dem Volleypunkt den Ballwechsel abzuschließen.
  • Duell in der neutralen Zone: Spieler A spielt den Ball kontrolliert in die neutrale Zone (Zielfeld: Quadrat zwischen Grundlinie und T-Linie), B nutzt den ganzen Platz, spielt aggressiv und versucht indirekte und direkte Punkte zu erzielen.
  • Cross gegen longline: Spieler A spielt kontrolliert aus jeder Spielsituation jeden Ball cross. Spieler B versucht mit einer aggressiven Spielweise den Punkt zu erzielen.
  • Aufschlag durch die Mitte – Return durch die Mitte anschließend den Punkt frei ausspielen.
  • Der Punktgewinn des Aufschlägers ist gestaffelt: Aufschlags / Returnfehler = 3 Punkte; Punktgewinn nach einem Rückschlag des Gegners = 2 Punkte; nach dem 2. Rückschlag = 1 Punkt; spielt der Returnspieler den 3. Schlag ins Feld erhält er einen Bonuspunkt.
  • Aufschlag – Return: den Ball cross im Spiel halten bis je 3 Ballkontakte gespielt wurden, dann ist der Punkt frei.
  • Korridorball (Ball soll nur im Doppelkorridor hin- und her gespielt werden; Netz zum Korridor stellen) Bei Fehler bekommt der Gegner einen Punkt.
  • Rundlauf: Die Gruppen stehen sich diagonal gegenüber, nach jedem Schlag wechseln sie die Seite. Jeder Schüler hat drei Leben.
  • Tischtennisdoppel, normal, „Give me five“ oder mit einem Schläger pro Paar
  • Spieler A spielt den Ball von der Grundlinie so an, dass Spieler B diesen nur schwer erreichen kann. Spieler A versucht den Punkt durch ein geschicktes Winkelspiel zu gewinnen. Der Punkt wird ausgespielt.

Hintergründe und Hauptmerkmale

In welchen Situationen wird die Technik angewendet?

  • Der Spieler steht bei der Schlagausführung im Feld.
  • Der Gegner steht deutlich hinter der Grundlinie.
  • Der Gegner bewegt sich entgegengesetzt zur Schlagrichtung des Stopps.
  • Mit einem Stopp beabsichtigt man, einen Grundlinienspieler ans Netz zu holen.
  • Durch einen Stopp wird der Gegner zum Laufen gezwungen, und man kann ihn auf diese Art ermüden.

Tipps zur erfolgreichen Anwendung eines Stoppballes

  • Die Schlägerbewegung erfolgt von hinten-oben nach vorne-unten, um Rückwärtsdrall zu erzeugen.
  • Der Schläger wird relativ langsam zum Treffpunkt geschwungen, um einerseits einen schnellen Ball entsprechend abstoppen zu können und andererseits auch langsam ankommenden Bällen nicht zu viel Geschwindigkeit mitzugeben.
  • Mit langen Schlägen an die Grundlinie oder gezieltem Winkelspiel wird der Gegner zu langen Laufwegen gezwungen. So wird der Stoppball erfolgreich.
  • Der höchste Punkt der Flugkurve eines Stopps ist immer im eigenen Feld. D.h. man spielt den Stopp mit einer hohen Flugkurve, damit der Ball möglichst auf der anderen Seite des Netzes stehen bleibt. (Man kann sich vorstellen, dass im eigenen Spielfeld eine Mauer steht, über die man den Ball spielen muss).
  • Das Stellungsspiel nach einem Stopp ist auf der Grundlinie oder knapp im Feld stehend, um einen Gegenstopp oder lang gespielten Ball des Gegners erreichen zu können.
  • Man sollte den Schläger möglichst früh in die Schlagposition nach hinten oben nehmen und damit den Gegner im ungewissen zu lassen, ob nun ein Stopp oder ein Slice an die Grundlinie gespielt wird.

Übungen

  • Einzelübung: einen Ball vor sich hochwerfen und mit geöffneter Schlägerfläche unter dem Ball durchschwingen (von hinten oben nach vorne unten und wieder nach oben) ohne den Ball zu berühren.
  • Einzelübung: einen Tennisball nach einmaligem Aufsprung mit Rückwärtsdrall immer auf Kopfhöhe vor sich hochspielen, so dass der Ball vor den Füßen wieder aufspringt.
  • Zwei Spieler stehen im Abstand von 1 m vom Netz entfernt und spielen den Ball mit einem hohem Flugbogen und Rückwärtsdrall kurz hinter das Netz zum gegenüber stehenden Spielpartner.
  • Zwei Spieler stehen im Abstand von 1 m vom Netz entfernt und spielen den Ball diagonal mit einem hohem Flugbogen und Rückwärtsdrall kurz hinter das Netz zum gegenüber stehenden Spielpartner (nur mit der Vorhand oder Rückhand).
  • Zwei Spieler miteinander: Der Zuspieler steht im Aufschlagfeld, Spieler B spielt knapp im Feld stehend die Stoppbälle mit hoher Flugkurve jeweils cross oder longline ins Aufschlagfeld zurück.
  • Spieler A spielt nur von der Grundlinie, Spieler B versucht den Gegner mit einem Stopp ans Netz zu holen. Je nach Gruppengröße und Können wird auf dem ganzen Einzelfeld, auf dem halben Doppelfeld oder auf dem Crosscourt gespielt.

Spiele

  • Spiel bis 10 Punkte jeder erfolgreiche Stopp (direkter/indirekter Punkt) zählt 2 Punkte.
  • Aufgabenverteilung: 1. Stufe Spieler A ist der Grundlinienspieler und Spieler B der Stoppballspieler. 2. Stufe: Spieler A und B versuchen mit langen Schlägen den Gegner hinter die Grundlinie zu drängen und versuchen auf einen zu kurzen Ball einen Stopp zu spielen. Ein erfolgreich erlaufener Stopp wird mit einem Punktabzug beim Gegner und einem Zusatzpunkt belohnt.
  • Nach einem 2. Aufschlag hat der Returnspieler die Aufgabe entweder einen Stopp oder einen aggressiven langen Return zu spielen.

Netzangriff: Punkt am Netz abschließen und einen Netzangriff verteidigen

Hintergrund und Hauptmerkmale

Ausgangsbedingungen für eine gegebene Angriffssituation sind:

  • Der ankommende Ball fliegt langsam auf mich zu.
  • Bei der Ausführung des Schlages steht der Spieler im Feld.
  • Der erste Ballaufsprung ist deutlich vor der Grundlinie.
  • Oder der Gegner steht außerhalb des Feldes und deckt das Feld nicht mehr vollständig ab.

Tipps zur erfolgreichen Ausnutzung einer Angriffssituation

  • Die Konzentration in einer einfachen Spielsituation aufrechterhalten und leichte Fehler vermeiden (nicht den Punkt verschenken).
  • Die Spielsituation richtig einstufen und den Gegner keine Gelegenheit geben, den Ball zu erreichen (direkter Punkt) oder
  • einzuschätzen, mit welcher Schlagtechnik (Geschwindigkeit, Drall, Richtung) ich den Gegner zu einem Fehler zwingen kann (indirekter Punkt).

Was sollten die Schüler lernen, um eine Angriffssituation erfolgreich zu nutzen?

  • Die Schüler lernen zu erkennen, wann eine Angriffssituation gegeben ist (Wahrnehmung).
  • Sie beurteilen die Qualität des anfliegenden Balles, die Position des Gegners und die eigene Spielposition.
  • Die Entscheidungsfähigkeit, wie mit welcher Schlagtechnik, Schlagrichtung, Schlaggeschwindigkeit, Länge und Drall die Angriffssituation vorteilhaft gelöst werden kann, wird verbessert (individuelle Stärke nutzen).
  • Schüler sammeln Erfahrungen, mit welchem Angriffsschlag sie am erfolgreichsten sind und wie sie sich durch ein gutes Stellungsspiel auf die nächste Spielsituation vorbereiten (Beinarbeit).
  • Sie lernen einen Ballwechsels so zu gestalten, dass sie in eine Angriffssituation kommen und im richtigen Moment das Risiko zu erhöhen.

Übungen

  • Der Trainer spielt den Ball Spieler A zu einem Angriffsball zu, der Schüler platziert diesen longline und rückt auf. Auf das Rückspiel des Trainers spielt der Schüler den Volley auf die freie Seite (Vorhand und Rückhand, dann das selbe cross).
  • Der Trainer spielt von der T-Linie auf die Vorhand des Schülers ein und bewegt sich weiter zum Netz. Der Schüler versucht zuerst kurz cross, dann longline zu passieren. Dasselbe mit der Rückhand.
  • Der Trainer spielt von der T-Linie unregelmäßig auf die Vorhand oder Rückhand des Schülers ein und bewegt sich weiter zum Netz. Der Schüler versucht zuerst kurz cross, dann longline zu passieren.
  • Der Trainer spielt von der T-Linie unregelmäßig auf die Vorhand oder Rückhand des Schülers ein und bewegt sich weiter zum Netz. Anschließend öffnet er eine Seite, indem er einen Schritt nach rechts oder links macht. Der Schüler muss auf die freie Seite am Trainer vorbei spielen.
  • Der Trainer spielt auf einen Netzspieler (A) ein. Dieser spielt den Ball auf die Vorhandseite. Spieler B startet von der Mitte und versucht den Netzspieler zu passieren. Danach dasselbe auf der Rückhandseite.
  • Spielsituation – Passieren: Der Trainer bringt den Ball über die Vorhand von Spieler A ins Spiel. Spieler A spielt einen Vorbereitungsball cross auf die Vorhand von Spieler B und rückt ans Netz auf. Spieler B startet leicht versetzt aus der Rückhandecke und versucht die Situation mit einem longline oder cross Passierball zu lösen.
  • Spielsituation – Angreifen: Spieler A spielt kontrolliert defensiv von der Grundlinie: Spieler B versucht mit einem gutem Winkelschlag ans Netz zu gehen und den Punkt mit einem anschließendem Volley zu gewinnen. Einspiel neutral von unten.
  • Die Spieler A und B spielen von Grundlinie zu Grundlinie; B soll die Angriffssituation erarbeiten und dann über die Rückhand angreifen. A darf nur passieren (kein Lob). Der Angriffsschlag soll lang sein, damit A in Bedrängnis gerät und B eine günstige Netzposition einnehmen kann.
  • Der Trainer spielt den Ball unterschiedlich ein. Spieler A oder B stehen an der Grundlinie. Je nach Eröffnung des Ballwechsels durch den Trainer entscheidet Spieler A oder B, ob eine Angriffssituation zum Vorrücken ans Netz gegeben ist. Der Angriffsschlag soll lang sein, damit A oder B in Bedrängnis gerät (frühzeitiger Splitstep und gute Platzabdeckung). Der Verteidigungsspieler darf passieren und den Lob einsetzen.
  • Die Spieler A und B spielen sich von Grundlinie zu Grundlinie zu; B soll sich die Angriffssituation erarbeiten und dann über die Rückhand angreifen. A darf nur passieren (kein Lob). Der Angriffsschlag soll lang sein, damit A in Bedrängnis gerät und B eine günstige Netzposition einnehmen kann. Die Richtung des Angriffsschlages (cross oder longline) ist frei und ist abhängig vom Aufsprung des Balles sowie Position und Stärke und Schwäche des Gegners.

Spiele

  • Duell im halben Einzelfeld: Zwei Spieler spielen beide an der Grundlinie im halben Einzelfeld gegeneinander. Spieler A spielt kontrolliert defensiv und Spieler B versucht die Angriffssituation zu erkennen und geht mit einem Vorbereitungsschlag ans Netz. Bis 10 Punkte.
  • Duell im halben Einzelfeld: Zwei Spieler spielen beide an der Grundlinie im halben Einzelfeld gegeneinander. Spieler A spielt kontrolliert defensiv und Spieler B versucht die Angriffssituation zu erkennen und holt Spieler A mit einem Stopp ans Netz. Bis 10 Punkte.
  • Crossduell: Zwei Spieler spielen beide an der Grundlinie cross gegeneinander und dürfen erst den Ballwechsel longline eröffnen, wenn die Angriffssituation gegeben ist. Bis 10 Punkte.
  • Crossduell mit Aufschlag: Spieler A hat nur einen Aufschlag. Spieler B entscheidet ob eine Angriffssituation mit dem Return gegeben ist oder nicht und der Punkt wird cross im halben Einzelfeld ausgespielt. Bis 10 Punkte.
  • 11 er: Anspiel von unten von der Grundlinie aus. Die Spieler A und B spielen die Punkte aus. Erfolgreich genutzte Angriffssituationen zum indirekten und direkten Punkt zählen doppelt und leichte Fehler in einer Angriffssituation führen zum Punktabzug.
  • Spiel mit drei Aufschlägen: Spieler A hat drei Aufschläge und versucht sofort einen schwachen Return als Angriffssituation zu nutzen. Der Punktgewinn kann durch einen Netzangriff aber auch von der Grundlinie erfolgen.
  • Spiel mit nur einem Aufschlag: Returnspieler erkennt die Situation zum Angriff auf einen schwachen zweiten Aufschlag. Die Returnrichtung ist vorgegeben, z.B. auf die Rückhand. Der Punktgewinn kann durch einen Netzangriff aber auch von der Grundlinie erfolgen (kann auch vorgegeben werden).
  • Volley-und Passierball – 1 gegen 2: 1 Schüler spielt von der T-Linie den Ball auf einen beliebigen Partner ein. Der Partner spielt den 1. Ball zum Volleyspieler mittig zu. Dieser volliert auf die Vorhand- oder Rückhandseite. Die Partner versuchen am Netzspieler vorbei zu spielen. Der Punkt ist offen. (Es sind keine Lobs erlaubt.)
  • 11 er: Jeder gelungene Volley/ Passierball zählt doppelt.

Übungen

  • Schmetterschlag direkt aus der Luft und nach dem Ballaufsprung im Wechsel; jeder Ball wird in die Rückhandecke platziert (Pronation).
  • Schüler legen den Schläger auf die Netzkante, hohes Anspiel des Trainers, seitlich unter dem Ball zurücklaufen, schmettern und nach dem Schmetterball wieder die Netzkante berühren, (beim hohen Ball über die Rückhand des Schülers, wird durch das zurücklaufen die seitliche Stellung unter dem Ball betont).
  • Schmetterball und Volley im Wechsel, nach dem Volley muss das Netz berührt werden.
  • Der Trainer spielt den Ball hoch an, der Ball springt einmal im Aufschlagfeld auf und der Schüler A schmettert den Ball über das Netz ins Aufschlagfeld. Schüler B erläuft den Ball und versucht den A erneut zu überloben.
  • Wie obige Übung nur ohne Ballaufsprung den Ball direkt ins Aufschlagfeld runterdrücken und schmettern.

 

Spiele

  • Trainer spielt einen Lob auf Schüler A ein, nach dem Schmetterball wird der Punkt im ganzen oder halben Einzelfeld mit Spieler B ausgespielt.
  • Trainer spielt einen Lob ein, Schüler A startet am Netz, erläuft den Lob und spielt einen Gegenlob, der vom Gegenspieler B (Start am Netz) geschmettert wird, dann ist der Punkt frei.
  • Schüler spielt einen Lob über den Netzspieler ein, der spielt entweder einen Schmetterball oder erläuft ihn und spiel einen Lob zurück. Bei einem erfolgreichen Anspiel zum Lob geht der Anspieler ans Netz.
  • Trainer spielt den Ball flach zum Volley ein, der lang platzierte Volley wird als Lob zurückgespielt, erst dann wird der Punkt ausgespielt.
  • Schüler spielen Volley hin und her, mit dem dritten Kontakt kommt ein Volleylob und dann wird der Punkt ausgespielt.

Hintergründe und Hauptmerkmale

Warum sollte die Variante trainiert werden?

  • Die Schüler lernen eine besondere taktische Variante kennen.
  • Trainiert wird automatisch beim Aufschlag die Gewichtsverlagerung nach vorne.
  • Das Training ist hilfreich für ein erfolgreiches Doppelspiel.
  • Vermittelt auch ein besseres Gefühl beim Übergang von der Grundlinie ans Netz aus dem Ballwechsel heraus.

Besonderheiten beim Serve and Volley

  • Ball vor dem Körper nach vorne hochführen.
  • Flüssige Bewegung nach dem Treffpunkt zum Netz.
  • Split-Step im Bereich der T-Linie, kurz bevor der Returnspieler den Ball trifft.
  • Nach dem 1. Volley je nach Spielsituation weiter ans Netz aufrücken.

Tipps zum Split-Step

  • Den Split-Step ausführen kurz bevor der Gegner den Ball trifft – unabhängig der eigenen Spielposition.
  • Die Beine sind gebeugt und der Oberkörper ist aufrecht (Kopfstellung).
  • Beim kurzen Bodenkontakt stehen die Füße mehr als schulterbreit auseinander.
  • Dem anfliegenden Ball gehen wir mit dem entsprechenden Fuß entgegen.

  Tipps zum Training

  • Das Spielfeld verkleinern, indem nur im halben Einzelfeld cross oder vertikal gespielt wird, wenn zu wenig Ballwechsel entstehen.
  • Von der Midcourt Grundlinie aufschlagen, wenn zu wenig Aufschläge im Feld landen.
  • Die Bälle orange und grün je nach Könnensstand einsetzen.
  • Bei den ersten Übungen kann der Trainer den Return zum Serve and Volley spielen.
  • Alle Übungen können mit einem und mehreren Spielern durchgeführt werden, durchgewechselt werden die Schüler nach einer bestimmten Wiederholungszahl, Treffern im Zielfeld oder nach Ergebnissen.

Übungen

  • Aufschlag durch die Mitte, vorrücken ans Netz und den Split-Step richtig im Bereich der T-Linie einsetzen (nicht zu früh oder zu spät abstoppen).
  • Aufschlag durch die Mitte – der Return ebenfalls durch die Mitte – Split-Step – langer erster Volley ins markierte Feld (zwischen Grundlinie und –T-Linie) (Treffer zählen).
  • Aufschlag durch die Mitte – der Return durch die Mitte – langer erster Volley in die Rückhandecke (die Volley-Treffer werden gezählt, wer hat zuerst 3 Punkte?).
  • Aufschlag durch die Mitte – der Return ebenfalls durch die Mitte – langer erster Volley in die Vorhandecke (Wer hat zuerst 3 Treffer?).
  • Aufschlag durch die Mitte – der Return ebenfalls durch die Mitte – langer erster Volley entweder in die Rückhand- oder Vorhandecke und anschließend den Punkt ausspielen (ohne Lob).
  • Aufschlag durch die Mitte – der Return ebenfalls durch die Mitte – langer erster Volley darf in die Rückhand- oder Vorhandecke gespielt werden, anschließend den Punkt ausspielen (ohne Lob).
  • Wie die letzte Übung nur das der Grundlinienspieler den Lob einsetzen darf.
  • Ist eine Konstanz in der Bewegung und Präzision gegeben, so kann nun die Aufschlag- und Returnrichtung variiert werden.

Spiele

  • Wie oft gelingt es bei 10 Versuchen den Aufschlag und den ersten Volley ohne Fehler im Spiel zu halten?
  • Wie oft gelingt es bei 10 Versuchen den Aufschlag und den ersten Volley ins Zielfeld zu platzieren?
  • Serve and Volley Match: nur der Aufschläger kann punkten, verliert der Aufschläger den Punkt ist Aufschlagwechsel, gespielt werden 2 Sätze bis 7.
  • Aufschlag- gemeinsam mit Returnspieler: Welcher Paarung gelingen zuerst 5 Mal die Spielzüge: Aufschlag-Return-1. Volley ins markierte Feld?
  • Serve and Volley: der 2. Volley wird beim Punktgewinn 3-Fach gezählt. Wer hat zuerst 15 Punkte?
  • Spielzug: Slice Aufschlag nach außen auf die Vorhandseite, Return cross und dann spielt der Volleyspieler den Ball in die Rückhandecke.

Doppel: Gemeinsam Doppel spielen

Die Doppeltests beziehen sich auf die fünf Basis-Trainingsziele. Die Kinder sollen also die individuell erreichten Trainingsziele als Team meistern. Folgende Spielformen sind für das Doppel im Großfeld empfehlenswert:

  • Vier Spieler spielen gleichzeitig cross, sobald ein Fehler passiert, wird mit dem übrigen Ball zu viert der Punkt ausgespielt; Die Schüler sollten versuchen anzugreifen und ans Netz aufzurücken; Es zählen die Punkte, die im Einzel- und im Doppelspiel erzielt werden; Bis 10 Punkte.
  • Alle vier Spieler beginnen an der Grundlinie, jedes Paar muss mindestens einmal den Ball von der Grundlinie gespielt haben, danach versuchen bei einem kurzen Ball, entweder einer oder beide Spieler ans Netz zu gehen. Der Punkt wird ausgespielt. Das Team, das mit einem oder zwei Netzspielern vorne den Punkt gewinnt, bekommt 2 Punkte.
  • Zwei Flugballspieler gegen zwei Grundlinienspieler: Nur die Netzspieler können Punkte gewinnen. Die Grundlinienspieler müssen versuchen Netzspieler zu werden. Die Netzspieler verlieren das Netzrecht wenn ein Ball an Ihnen vorbei, oben drüber oder durch die Mitte geht ohne dass er berührt wird, oder wenn sie einen Fehler machen. Der 1. Ball wird vom Trainer eingespielt. Bis 10 Punkte.
  • Zwei Flugballspieler gegen zwei Grundlinienspieler: Der Trainer spielt auf die Grundlinienspieler ein, diese müssen einen Lob spielen. Die Netzspieler müssen den Schläger auf das Netz legen, bis die Grundlinienspieler am Ball sind. Dann versuchen sie zu schmettern oder einen guten Lob zu erlaufen. Danach ist der Ballwechsel offen.
  • Trainer spielt Ball auf die Grundlinienspieler ein, diese spielen mit Vorhand cross. Die Netzspieler versuchen den richtigen Moment zu erkennen, reinzulaufen, und den Flugball longline wegzuspielen. Variation: Aus der Rückhand Ecke.
  • Normale Doppelaufstellung. Der Ballwechsel wird von hinten cross gespielt.

Die Netzspieler versuchen dazwischen zu gehen. Wenn die Netzspieler zu früh reinlaufen, oder zu weit in der Mitte stehen, sollten die Grundlinienspieler auch versuchen longline zu  spielen.

  • Normales Doppel: Der erste Aufschlag darf einen Schritt im Feld geschlagen werden, Danach muss der Spieler ans Netz aufrücken. Der Returnspieler muss auf einen 2. Aufschlag ans Netz aufrücken.
  • Normales Doppel mit Aufschlag, Netzpunkte zählen doppelt.
  • Normales Doppel, das aufschlagende Paar spricht sich ab, nach dem wievielten Ballkontakt der Netzspieler „reingeht“.

Motorik-Block

Übungen

  • 2-3 Luftballons alleine oder partnerweise hochhalten (unterschiedliche Körperteile).
  • Unterschiedlich große Bälle (Gymnastikbälle, Tennisbälle) im Stand und im Laufen prellen. (beidhändig, einhändig, linke und rechte Hand im Wechsel usw.) Evtl mit Musik; Wenn sich zwei Kinder begegnen den Ball übergeben; mit unterschiedlichen Laufformen.
  • Übungen an der Koordinationsleiter: unterschiedlichste Sprung- und Laufvarianten.
  • Linienlauf: Kinder laufen und hüpfen auf unterschiedlichste Art auf den Linien: Paarweise, einer macht vor der andere macht es nach; mit und ohne Ball.
  • Seilspringen: Die Kinder üben die unterschiedlichsten Sprungvarianten (einbeinig, beidbeinig, vorwärts, rückwärts, Seil überkreuzen usw.).
  • Weitwurf von der Grundlinie. Wer schafft es über die T-Linie, über das Netz? Über die gegenüberliegende T- oder Grundlinie?
  • Kinder stehen sich Paarweise gegenüber; A wirft B unterschiedlich farbige Tennisbälle zu. Roter Ball muss mit links, orangener Ball mit rechts, grüner Ball beidhändig gefangen und zurück geworfen werden. Variation: mit Rücken zum Partner stehen, bei Zuruf darf man sich umdrehen.
  • Geschicklichkeitsübungen mit dem Ball, z.B.: Es stehen sich zwei Kinder gegenüber. Sie bekommen einen Ball mit ca. 20 cm Umfang und einen Tennisball. Spieler A passt den großen Ball mit dem Fuß und wirft den Tennisball mit der Hand zu Spieler B. Spieler B muss den großen Ball mit dem Fuß stoppen und den Tennisball mit beiden Händen auffangen. Der Pass und der Wurf kann gleichzeitig oder nacheinander durchgeführt werden. Welche Paarung schafft die meisten Wiederholungen? Bei wem sieht es am flüssigsten aus?
  • Jonglieren mit Tennisbällen: 2 Bälle hochwerfen und über kreuz fangen, mit 3 Bällen jonglieren. Zu zwei 3 oder vier Bälle hin- und her werfen. (Die Bälle von der eigenen linken in die eigene rechte Hand werfen und anschließend von der rechten Hand zur linken Hand des Partners)

Spiele:

  • Hockey-Slalom-Parcours (mit Tennisschlägern oder Hockeyschlägern) als Staffel, zur Ballübergabe muss durch ein Hütchentor geschossen werden.
  • Laufstaffeln: z.B. 5 Bälle müssen an unterschiedlichen Punkten im Feld abgelegt werden, der nächste sammelt sie wieder ein usw.; Hütchenkorridor, der erste schmeißt sie um, der zweite stellt sie auf usw. Variation: unterschiedliche Laufarten (Sidestep, Kreuzschritt, Hopserlauf).
  • Sprungstaffeln: Beidbeiniger Sprung, der nächste darf dort losspringen, wo der Vorgänger gelande ist. Welche Gruppe kommt am weitesten? Schafft die gleiche Strecke am schnellsten?
  • Wurfstaffeln: z.B. Biathlon: 3 Bälle in Eimer werfen, pro Fehler muss eine Strafrunde gelaufen werden.
  • Werfen und Fangen: Die Hälfte jedes Teams steht auf der einen, die andere auf der anderen Platzhälfte; Einer wirft über das Netz, der Partner fängt den Ball auf und muss auf die andere Platzhälfte laufen, um den Ball dem nächsten Werfer zu übergeben; Bei welcher Mannschaft hat am schnellsten jeder 2 oder 3 Mal geworfen? Als Abschluss sollte der letzte Fänger bis zur gegenüberliegenden Grundlinie sprinten.
  • 4 Hütchen von Grundlinie bis Netz aufstellen. Kinder laufen im Sprint um das 1. Hütchen, anschließend Rückwärts zurück um das erste Hütchen, dann zum 2. Hütchen, Rückwärts zurück um das erste Hütchen usw.; Am Schluss geradeaus im Sprint vom Netz zur Grundlinie zurück und den nächsten Abklatschen; Sieger ist die Mannschaft, dessen letzter Spieler als erstes die Grundlinie überquert.
  • Seilsprungkontest: Wer schafft fehlerfrei 30 Sekunden zu springen? Wer kann die meisten Sprungvarianten? Wer springt am längsten mit höchstens 2 Fehlern?
  • Weitwurf von der Grundlinie. Wer schafft es über die T-Linie, über das Netz? Über die gegenüberliegende T- oder Grundlinie? Je Weite gibt es unterschiedliche Punkte; Auch als Staffel möglich.
  • Treibball: Es werden 2 Teams gebildet. In der Mitte liegt ein größerer Ball. Die Kinder versuchen den Ball mit Tennisbällen über eine Begrenzung zu treiben.
  • Zwei Teams spielen auf zwei Tore Fußball. Der Ball kann mit der Hand gestoppt werden. Solange der Ball von dem Kind mit der Hand berührt wird, darf der Spieler nicht von seinen Gegnern bedrängt werden. Im Gegenteil, denn mit der freien Hand kann er die Gegner, die zu nahe kommen abschlagen, was einem Torpunkt entspricht. Ein regelgerechtes Tor wird mit zwei Punkten gewertet.
  • Das Spielfeld wird in drei Zonen unterteilt. Die Angreifer sind in der vordersten Zone, die Mittelfeldspieler in der Mitte und die Verteidiger in der hintersten Zone vor dem Tor. Nun wird Fußball nach normalen Regeln gespielt, nur dass die jeweiligen Spieler ihre Zone nicht verlassen dürfen. (Alternative, „Handball“, oder werfen mit Tennisbällen statt Fußball)
  • Zwei Mannschaften spielen gegeneinander Fußball oder Handball. Statt zwei Toren werden aber vier Tore aufgebaut. (zwei zusätzliche Tore seitlich) Dadurch wird das Spiel etwas entzerrt. (Variation: auf die seitlichen Tore darf nur geworfen, auf die „normalen“ Tore geschossen werden) Es sind 1-4 Bälle im Spiel.

Tennisspezifische Übungen

  • Ball mit dem Schläger aufnehmen und wieder ablegen.
  • Ball mit dem Schläger balancieren (auch als Staffel).
  • Ball auf dem Schläger prellen, Ball nach unten prellen (auch als Staffel)
  • Gleichzeitig Basketball prellen und Tennisball schlagen.
  • Lob erlaufen mit einer vollen Körperdrehung um die eigene Achse.
  • Volleyspiel auf Holzklötzen oder Kreisel.
  • Tiefer Volley – Schmetterball VH-Rh.
  • 2 Bälle gleichzeitig zu zweit oder viert hin und her spielen.
  • Ball mit halben Filz, der unregelmäßig verspringt.
  • Tischtennisdoppel mit nur einem Schläger pro Paar.

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